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SV-OG-Lathen-Fresenburg

" Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

Franz von Asissi (1181-1226)

Werdegang der Ortsgruppe Lathen- Fresenburg e.V.

 

Wir schreiben das Jahr 1974.

 

Im Sommer dieses Jahres treffen sich die Hundesportler Theodor Hömmen, Dr. Hemann Huntemann, Ferdi Hüppmeier, Hans Stavermann, Hermann Sandmann und Heinz Gerdes zu einem informellen Gespräch zwecks Gründung einer Ortsgruppe (OG) im Schäferhundverein (SV).

 

Ziele und Aufgaben des Vereines waren damals, wie auch heute der gegenseitige Austausch von Erfahrungen und Beratungen der Mitglieder über Zucht und Ausbildung des Deutschen Schäferhundes, die Durchführung von Körungen, Prüfungen und örtlichen Sonderschauen, sowie die Teilnahme an regionalen und überregionalen sportlichen Wettkämpfen.

 

Fortan wurden alle Formalitäten, die zur Neugründung einer OG erforderlich waren, erledigt. Die Gründungsversammlung wurde seinerzeit im Oktober 1974 in der Gaststätte zur "Schleuse Düthe" abgehalten. Man wurde sich schnell einig und begann mit der Suche nach einem geeignetem Übungsplatz.

 

Diesen fand man schließlich an der "Düther Straße". Die OG hat ihren Übungsplatz seit ihrer Gründung von der Eigentümerin, Frau Haskamp, gepachtet. Das Vereinsheim befindet sich in Fresenburg, an der Düther Straße. Das Gebäude soll bereits an dieser Stelle im Jahre 1870 errichtet worden sein. Es befindet sich aber leider nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand.

 

Umgehend wurde das Gelände hergerichtet, so dass man im Herbst 1974 mit dem Übungsbetrieb beginnen konnte.

Durch enormen Arbeitsaufwand und freiwilligen Spenden der Mitglieder wurde das 6000 qm große Areal zu einem schönen Übungsplatz mit Clubheim hergerichtet.

 

Die regelmäßig abgehaltenen Übungszeiten werden nach wie vor von den Mitgliedern der OG rege genutzt. Neben dem Übungsbetrieb wurden und werden auch heute noch alljährlich regelmäßige Prüfungen abgehalten, welche nicht nur für die Schäferhunde der Ortsgruppen-

mitglieder veranstaltet werden, sondern auch bei befreundeten Ortsgruppen großen Anklang finden.

 

In vergangenen Jahren war es möglich, zahlreiche Ortsgruppenmitglieder mit ihren Schäferhunden regelmäßig zu regionalen, aber auch überregionalen sogar bis hin zu mehreren Landesausscheidungen und sogar zu Bundeswettkämpfen zu entsenden. So gelang es dem Hundeführer Heinz Gerdes gleich zweimal sich für die Teilnahme an einer Bundessiegerprüfung mit den Deutschen Schäferhunden

"Bomer vom Emsbogen" und " Goldi vom Haus Lawin" zu qualifizieren.

 

Auch in der Zucht der Schäferhunde konnte die OG in der Vergangenheit mit herausragenden Ergebnissen glänzen. Es gelang dem Gründungsmitglied Hermann Sandmann mit seiner Hündin "Anka vom blauen Boot" auf einer Bundessiegerzuchtschau in der Jugendklasse einen der ersten Plätze zu belegen.

 

Durch den plötzlichen Tod der Eigentümerin wurde das Grundstück im Jahre 1982 nebst Gebäude von der Erbengemeinschaft zum Kauf angeboten. Nachdem die Mitgliederversammlung die Zustimmung zum Ankauf gegeben hatte, wurde am 11.01.1983 der Kaufvertrag abgeschlossen.

 

Die Finanzierung stellte seinerzeit für die OG einen sehr großen Kraftakt dar, sie konnte jedoch ohne fremde Hilfe gemeistert werden.

 

Am 24./25.02.1996 gelang es der OG Lathen-Fresenburg e.V. den auf Bundesebene agierenden Hundesportler Herrn Dr. Raiser für eine Fortbildungsveranstaltung zu gewinnen.

An beiden Fortbildungstagen nahmen insgesamt 320 Hundesportler aus dem gesamten Bundesgebiet an dieser Veranstaltung teil.

 

1997 fanden die ersten größeren Renovierungsarbeiten am Clubheim statt. So wurden in diesem Jahr der Aufenthaltsraum, die Küche, die Toiletten und der Lagerraum für die Ausbildungsgegenstände in Eigenregie renoviert.

 

Im Jahre 1999 wurde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der OG-Lathen-Fresenburg e.V. die Emslandmeisterschaft auf dem Übungsgelände der OG ausgetragen. Auch diese Veranstaltung war ein voller Erfolg auf ganzer Linie. So nahmen annähernd 50 Hundeführer an diesem Ereignis teil.

 

Auch der Jahrtausendwechsel brachte neben Vergnügen und Hobby viel Arbeit mit sich. So nagte am kompletten Dachbereich des Clubheimes der Zahn der Zeit. Im Jahre 2000 wurde es dann letztlich unumgänglich, das komplette Dach zu erneuern. Auch diese Arbeit wurde gänzlich in Eigenregie durchgeführt. Nach Fertigstellung des Daches wurde noch im gleichen Jahr die Aussenfassade des Clubheimes überarbeitet, so das dieses nicht nur von innen, sondern auch äußerlich in neuem Glanz erstrahlte. Bei den Renovierungsarbeiten wurde absoluten Wert auf die Erhaltung der Landhauscharakteristik gelegt. Und die viele Arbeit hat sich gelohnt.

 

Die Vereinsmitglieder und auch die Gäste der OG kommen gerne, denn schon äußerlich strahlt das Clubheim eine äußerst gemütliche Atmosphäre aus.

 

Das Ganze wurde im Jahr 2004 noch einmal gesteigert, denn die beiden im Clubheim aufgesellten und veralteten Ölheizöfen wurden gegen eine moderne, dem technischen Stand entsprechende Gaszentralheizung ausgetauscht.

 

Seitdem wurden laufend Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. Diese stellten aber in Anbetracht der bisher geleisteten Arbeiten keine größeren Probleme dar, da sich die OG-Lathen-Fresenburg e.V. voll und ganz auf ihre Mitglieder verlassen kann.